Unternehmenschronik
| 1982 Johann-Peter Schomisch gründet die Ledergroßhandlung Schomisch GmbH in Mülheim an der Ruhr |
1984 Umzug des Unternehmens nach Essen-Kettwig |
1990 Die Schomisch GmbH zieht mit ihren 12 Mitarbeiter/innen in ein modernes neues Firmengebäude im Gewerbegebiet Kettwig um. Die großzügig bemessenen Lagerraumkapazitäten begünstigen die schnelle Auslieferung an Kunden hauptsächlich aus der Polstermöbelindustrie. |
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| 1992 J.P. Schomisch verwirklicht seine Idee von einem industriell hergestellten, pflanzlich-gegerbten und naturbelassenen Möbelleder, das gleichzeitig hohen Ansprüchen an Komfort und an Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit genügt. Das neue Leder wird unter dem Markenname ecopell als Nappa- und Nubukleder in Italien produziert. |
1994 Die Schomisch GmbH veröffentlicht als erstes Unternehmen der Lederindustrie eine Volldeklaration für ihr ecopell-Leder und setzt damit neue Maßstäbe im Bereich der Produktkommunikation. Jede Kundin und jeder Kunde hat nun die Sicherheit, über alle Substanzen, die sich im Leder befinden, informiert zu sein. |
Oktober 1994 Verlagerung der ecopell -Produktion in die Vertragsgerberei Möller-Werke, Bielefeld |
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| 1995 Die Informationsbroschüre “ecopell – so ökomfortabel kann Leder sein” klärt ausführlich über den Produktionsprozess und die besonderen Eigenschaften von ecopell-Leder auf. |
1996 Die Schomisch GmbH beteiligt sich an einem Forschungsvorhaben über die Nutzbarkeit von einheimischen Pflanzen für die Gerbstoffgewinnung. Die Entwicklung von Rhabarber-gegerbtem Leder ist auf den Weg gebracht. |
August 1996 Das Schomisch-Leder-Sortiment an pflanzlich-gegerbten Ledern wird ergänzt um “Dickleder naturbelassen” sowie um pigmentierte Leder. |
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| Februar 1997 Die Schomisch GmbH ersetzt den pflanzlichen Gerbstoff Mimosa (aus Monokulturanbau in Südamerika) gegen erntbare Valonea- und Taragerbstoffe und verbessert damit weiter die Ökobilanz vom ecopell |
März 1997 Gemeinsam mit Partnern aus der lederverarbeitenden Industrie präsentiert die Schomisch GmbH erstmals eine Modellvorschau von Schuhen, Lederwaren und Möbeln aus rhabarber-gegerbtem Leder. Der verwendete Gerbstoff stammt von landwirtschaftlichen Versuchsflächen. |
Februar 1998 Auf der BioFach-Messe 98 führt die Schomisch GmbH als Weltneuheit mit Pflanzenfarben bürstgefärbte Leder in ecopell-Qualität vor. |
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| April 1998 Die Schomisch GmbH stellt zwei neue Lederkollektionen vor: Orthopädieleder und Schuhleder in ecopell-Qualität. Schuhoberleder wird als durchgefärbte und als pflanzlich bürstgefärbte Variante angeboten. Der Anteil von ecopell-Leder am Gesamtumsatz des Unternehmens ist auf 80% angewachsen. |
Mai 1998 Ein anerkanntes Prüfinstitut bescheinigt ecopell-Futterleder eine hervorragende Hautverträglichkeit. |
November 1999 Ca. 8000 qm rhabarber-gegerbte Lederhäute können aus der ersten regulären Rhabarberernte hergestellt werden (das entspricht ca. 30.000 Paar Lederschuhen). |
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| August 2000 Umzug an den neuen Unternehmensstandort nach Weitnau im Allgäu. Das dortige Betriebsgebäude wurde nach ökologischen Maßgaben errichtet. |
Januar 2007 Umfirmierung in ecopell GmbH |
Januar 2012 15. Februar: Der IVN – Internationaler Verband Naturtextilien zertifiziert ecopell als weltweit erstes Naturleder. |